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Das Fenster zum Mond: Viel zu klein. 29. Dezember 2010

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Durch den Antennenträger auf der Terasse habe ich nur eine begrenzte Sicht auf den Mond. Wenn ich aber bedenke, wie oft ich zwecks Messungen, Umbauten – oder was auch immer – bisher in gerade noch angenehmer Arbeitshöhe an der Antennenanlage hantieren konnte, dann gibt es scheinbar gar keine Alternative zur initialen Montage auf der Terasse. Undenkar, wenn ich meine ersten Erkenntnisse nur mit Auf- und Abklettern zur Antenne hätte sammeln können!

Mit der Kamera am Antennenträger ist der Horizont leicht ausmessbar, mit einer kleinen Excel-Grafik auch leicht darstellbar. Das Ergebnis, unter Berücksichtigung einer geringen Reserve in der Elevation:

Antennen auf der Terasse: Viel zu wenig Sicht auf den Mond. Die Antennen müssen nach oben, in die Höhe.

Warum mir das Problem so dramatisch klar wird: Ich habe heute mein morgendliches Fenster zum Mond verschlafen.  Mit dem Programm „EME System“ von F1EHN lässt sich die Mond-Sicht am besten darstellen.

Den für mich nutzbaren Bereich hatte ich am Ausdruck markiert.

Das Programm „EME System“ von F1EHN liefert einen gut lesbaren EME Forecast

Als Planungstool scheint mir „EME System“ sehr praktisch. Leider zeigt es mir kein brauchbares Mondfenster für die nächsten Tage! Eine gute Darstellung der Mondbahn erlaubt auch der „Satellite Tracker“ von HRD (Ham Radio Deluxe), dort lässt sich die eigene Horizont-Linie in der sogenannten  „Radar-Ansicht“ einblenden.

Die Darstellung der Horizontlinie und der Monbahn in Ham Radio Deluxe ist sehr schön gelöst.

Wenn ich mir die Mond-Tracks und meine Horizontlinie ansehe, so bleibt mir nur eine Option: Die Antennen müssen auf einen Mast hinauf. Womit wohl das nächste Teilprojekt beginnt …

Ich schaue mich einmal um, ob irgendwo (temporär) ein Kurbelmast verfügbar ist. Und wieder einmal werde ich bei meinen Freunden vom ÖVSV ADL601 fündig: Der Materialmanager Chris, OE6LCF hilft mir prompt weiter.

Wenn ich gefragt werde, warum es Sinn macht, bei einem Amateurfunk-Verband Mitglied zu sein, so gibt´s für mich eine klare Antwort: Einerseits trifft man bei den Meetings viele gleichgesinnte und ähnlich interessierte Amateurfunker, und andererseits verfügt die Gruppe über erhebliche Ressourcen. Vor allem wenn es darum geht, „schnell einmal“ etwas auszuprobieren. Mein Tip: Mitglied werden, zu den Meetings gehen – HamSpirit erleben und selber leben.

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