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OE6V Moonbounce Planung 12.8.-14.8.2014 14. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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15.08.2014 09-06-51

Basis aller Überlegungen ist unsere Berechnung der Mondbahn mit dem Programm „EME System“ von F1EHN. Wir stellen alle Uhrzeitangaben in den PCs und in den Programmen auf UTC. Nur dann passieren keine Berechnungsfehler.

Die Zeit vergeht (gefühlt) immer schneller, je näher unser OE6V-Mondfunk-Event in Künegg rückt. Ich fasse unsere Überlegungen betreffend des geplanten Ablaufs der 3 Tage in einer eMail an Werner zusammen. Werner ist (auch familiär) voll ausgelastet, ich bin es ebenso.

Die erste Hürde: Antennensteuerung, Antennenantrieb

Die Integration der völlig neuen ARS-USB Rotorsteuerung (von Wimo) für die vorhandenen Yaesu-Rotoren scheint mir die größte Herausfoprderung des ersten Tages zu sein. Habe zur Vorbereitung das Manual zur Rotorsteuerung ausgedruckt und durchgearbeitet. Die USB-Schnittstelle zum PC läuft völlig problemlos, die Steuerung mit dem Programm PSTRotatoraber funktioniert einwandfrei, die Übermittlung der Mond-Tracking-Informationen (Azimuth/Elevation) aus WSJT funktioniert. Am Wohnzimmertisch.

ARS-USB-Rotorsteuerung (EA4TX)

Die neue Rotor-Steuerung ARS-USB, entwickelt von EA4TX: Super Preis/Leistungsverhältnis, einfaches Konzept. Zwei 10Bit A/D-Wandler, um die Spannungen von den analogen Potis in den Rotoren einzulesen. Die Rotor-Antriebe selbst können wir erst in Khünegg an der neuen Steuerung in Betrieb nehmen.

07.08.2014 07-34-28

Das nötige externe 24V-Wechselstrom-Netzteil für die Yaesu-Motoren habe ich vor kurzem gebaut – Trafo 27V/180VA, HF-Filter primär und sekundär, Überspannungsableiter, geschirmte 24V-Leitung zum Rotorinterface, massiver Erdungsanschluss. Details hier.

Vier Schritte am ersten Tag:

1) Rotor-Verkabelung herstellen, Azimuth und Elevation durchfahren, von den Potis gelieferte Spannungen messen, Pegelanpassung im Interface justieren, Werte/Kalibrierdaten speichern. Das geht am leichtesten, wenn die Antennen noch nicht montiert sind! Am einfachsten, wenn der Rotor am Boden steht, gleich neben der Steuerung. Ich rechne da einmal mit etwa 2 Stunden intensiver(!) Arbeit.

2)  Rotor am Mast montieren, Antennen aufmontieren, Preamp, Kamera, Kabel etc. montieren. Da können wir helfende Hände brauchen.

3) Antennen in Azimuth und Elevation präzise ausrichten. Wasserwaage für den Masten, Wasserwaage für die Booms – ggf. über zwei exakt gleich lange Einhänge-Abstandshalter Richtung Boden, somit Wasserwaage horizontal auf Augenhöhe. Oder alternativ mit einer anderen Methode, die mir noch nicht eingefallen ist.

4) Mondkamera präzise ausrichten

Mein Gedanken für (m)einen Zeitablauf, wobei … zusätzliche Jausen, ein paar Gläser Sauvignon, und ein bissl den Bauch in die Sonne strecken müssen auch Platz haben:

„Tag 1“ = Dienstag 12.8.
(Mondaufgang 21:30)

10:30  Ankommen in Khünegg,  Zeug in Pavillion bringen

11:00  Rotorsteuerung einrichten, siehe (1)

13:00  Mittagspause

15:00  Antennen aufbauen

17:00  präzise Ausrichtung/Kalibrierung der Antennen herstellen

18:00  Mondkamera einjustieren (Booms+Kamera auf die Sonne ausrichten)

19:00 Aufbau EME-Station im Pavilion, Herstellung Betriebsbereitschaft

21:30  Erste Mondsignale empfangen

02:00 voraussichtlich mein persönliches Tages-Ende …

Ich mach´ dann ein Schläfchen in (m)einer Luxus-Camping-Liege im Pavillion, bis erste das Vogelgezwitscher (oder Werner) mich wieder aufwecken.

„Tag 2“ = Mittwoch 13.8.
(Monduntergang um 09:00, Mondaufgang 22:00)

Ein kleines Frühstück, danach Mondfunken bis zum Monduntergang.

09:30  Briefing-Gespräch für „Abend 2“, danach fahre ich nach Hause. Wenn was fehlt kann ich es beschaffen/herstellen. Ich plane auch ein Nickerchen am Nachmittag, damit ich am Abend wieder fit bin.

19:00   zurück in Khünegg

20:00  Abendjause, Briefinggespräch

21:00   Kontrolle Antennenausrichtung, Funktionskontrolle Station, Betriebsbereitschaft herstellen

22:00   Mondaufgang, Funkbetrieb

02:00  voraussichtlich mein persönliches Tages-Ende … ein Schläfchen im idyllischen Weingarten-Pavillion, bis ich schlecht träume, weil ich nicht funke, obwohl der Mond sichtbar ist 😉

„Tag 3“ = Donnerstag 14.8.
(Monduntergang um 10:00)

Ein kleines Frühstück, danach Mondfunken zum Monduntergang

10:00  Durchschnaufen, Genießen, groooße Pause machen. Danach Abbau der gesamten Station. Werner will aus familiären Gründen am Nachmittag zu Hause sein, und auch für mich passt das so, ich habe am nächsten Tag Dienst.

.

Der erste Tag in Khünegg wird erkennbar herausfordernd. Vor allem wegen der geänderten Antennensituation mit zusätzlichem Elevationsantrieb und neuer PC-Steuerung. Ich möchte an diesem Tag bis zu Werners erstem „eigenen“ EME-QSO möglichst konzentriert und ungestört arbeiten. Ich hab´ Respekt vor der kommenden Aufgabe. Wenn dann die zahlreichen Hürden überwunden sind,  wenn das gesamte Funk-System läuft, wenn der Funkbetrieb Erde-Mond-Erde läuft (woran ich nicht wirklich zweifle), dann beantworte ich auch Besucher-Fragen gerne. Am liebsten vor einer in Betrieb befindlichen, von Werner bedienten, gut funktionierenden EME-Funkstation 😉

.

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