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OE6V EME Upgrade – Antennen, Pneumatik-Mast 26. September 2015

Posted by tomzurk in EME, Schritt um Schritt.
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Der erste Erde-Mond-Erde Gehversuch im August 2014 mit der portablen Contest-Station OE6V hat uns viele Erkenntnisse gebracht. Und eine ordentliche Liste an Hausaufgaben.

Neue/bessere EME-Antennen

Werners bisherige 3.5 Meter lange Tonna F9FT Antennen mit offenen Dipol-Speiseelementen wurden beim VHF-Contest oft gar nicht gedreht um QSOs in alle Richtungen zu fahren. Ein solider Beleg für die starke Nebenzipfel-Ausprägung.

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Die neuen Antennen: Werner entscheidet sich für 4 neue WIMO WY209 mit 9-Elementen nach DK7ZB, 5 Meter lang und 3.5 kg schwer mit 12.4 dBd und mit HighPower Schleifendipol für 1.2 kW PEP. Die Hand am Alu-Tragrohr: Albin, OE6KAE – immer da, wenn Hilfe beim Auf- und Abbau benötigt wird.

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Ich habe das Gefühl, dass einige Kollegen im SSB/CW-VHF-Contest-Team nicht allzu glücklich sind mit den neuen EME-optimierten Antennen bei OE6V. Wenn man die Antennen jetzt vom Contest-QSO-Partner weg dreht, herrscht echte Stille 🙂

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Pneumatik-Mast für das portable 2m-EME-Array

Das bisher verwendete VHF-Contest-4er-Antennenarray (4x Tonna 9-Ele) mit dem Rotor auf einem Kipprohr(mast) in 6 Metern Höhe war nicht gerade leicht aufzurichten. Das Verletzungsrisiko beim Auf- und Abbau der hohen Kopflast ist mir einfach zu groß. Niemand soll sich bei unserer Freizeitbeschäftigung den Rücken bzw. die Gesundheit ruinieren.

Nachdem ich selbst mit meinem 9+1,5 Meter hohen Pneumatik-Mast (Clark SCAM 9) neben dem Haus beste Erfahrungen habe, siehe http://qrz.com/db/oe6tze), scheint mir das für die portable Station eine gute Lösung:

Ein massives Stativ als Aufstellhilfe, Überkopf-Schwenk des H-Trägers zur Erleichterung der Antennen-Montage, Absenken des Arrays bei Sturmböen, gute Torsionsstabilität … die Liste der Vorteile scheint lang.

Für den VHF-Kontest am 5.9./6.9.2015 hat Werner den Penumatik-Mast mit dem EME- Az/El-Rotor aufgebaut. Ein paar Tage später wird EME-gefunkt!

Werner nimmt Kontakt mit einigen Herstellern/Lieferanten von Pneumatikmasten auf, und landet wieder bei Firma WIMO. Für Werner wird (kundenspezifisch) von einem chinesischen Hersteller ein hochwertiger Mast mit 6,5 Metern Länge und 50 kg Traglast hergestellt. Der massive obere Montageflansch ist maßgefertigt für das Aufsetzen der vorhandenen Rotoren.

Der Ablauf zum Aus- und Einfahren ist:

  • Kompressor starten, mit dem 3-Wege-Handventil sachte Druck auf den Masten bringen. Bei etwas über 2 bar hebt sich die Antennenanlage langsam
  • der unterste Mast-Schuß hat den größten Durchmesser, wenn ein Schuß ganz ausgefahren ist, rasten die Verriegelungen ein. Der nächste Mast-Schuß hebt sich, rastet dann ausgefahren ein, und so weiter
  • Wenn alle Segmente ausgefahren und eingerastet sind kann der Mast entlüftet werden. Das verhindert die Kondensatbildung im Masten
  • Zum Einfahren muß der Mast wieder auf etwas über den ursprünglichen Druck aufgepumpt werden, dann wird die erste Verriegelung gelöst. Mit dem 3-Wege-Ventil wird der Druck vorsichtig abgelassen, bis sich die Antennenanlage sanft absenkt. So geht es weiter, bis alle Mastsegmente eingefahren sind.

Siehe dazu auch http://www.wimo.com/mast-pneumatik_d.html

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