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12.8.2014 – Aufbau OE6V EME, Khünegg 15. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Nachdem die Gerätschaften ausgeladen sind, geht Zug um Zug der Aufbau der Station los. Strom, Antennenteile, Geräte im Shack. Vor allem der PC mit der völlig neuen Rotorsteuerung und die Verkabelung zum Rotor werden forciert. Kein Bier für mich, bis das Ding läuft.

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Inbetriebnahme-Halterung des Rotorkopfes, dieser war noch nie zuvor in Betrieb mit der neuen Steuerung/Versorgung. Ist sich nicht früher ausgegangen. Aufgabe: Drehbereiche und Potispannungen erfassen.

12.08.2014 11-49-43

Erdungsanschlüsse für alle Geräte, Schnittstellenleitungen, Koaxkabel, 12V-Versorgung, … alle Hände voll zu tun.

12.08.2014 11-35-03

Werner hat die gesamte Rotorverkabelung gut vorbereitet. Und für Notfälle auch die alte Steuerung mit XLR-Steckern/Kupplungen anschließbar gemacht. Das neue 24V-AC-Netzteil für die Rotormotoren wird hier gerade angekabelt.

Die beiden Yaesu-Rotoren (G5500) „können“ folgendes:

  • Azimuth … 0 – 360°  Ausgangsspannung 0 – 12,4 Volt
  • Elevation … 0 – 180°  Ausgangsspannung 0 – 12,2 Volt

An den Potis in der ARS-USB-Rotorsteuerung muß als erstes der von den Positions-Potis gelieferte Spannungsberich in den Meßbereich der A/D-Wandler (0-5 Volt) im Interface angepast werden. Das erfolgt mit ein wenig Reserve-Zugabe) durch zwei 10-Gang-Einstellregler im Interface. Danach kann der Deckel wieder auf die Steuerung aufgesetzt werden.

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12.08.2014 13-25-04

Albin, OE6KAE stabilisiert den Masten mit dem schweren Rotor während des Abspannens des Mastens.

12.08.2014 14-01-17

Es dauert eine Weile, bis alle Teile der Antenne (H-Träger, Booms) ausgerichtet sind.

Die Antennenanlage ist aufgebaut. Relais+Vorverstärkerbox, Sendekabel Ecoflex 15+, Empfangskabel Ecoflex 10+, Cat7-Kabel für Relais und Vorverstärker-Versorgung. Das Koaxrelais schaltet beim Senden mittels Hilfskontakt den PreAmp von der Versorgung weg.

Die Antennenanlage ist aufgebaut. Relais+Vorverstärkerbox, Sendekabel Ecoflex 15+, Empfangskabel Ecoflex 10+, Cat7-Kabel für Relais und Vorverstärker-Versorgung. Das Koaxrelais schaltet beim Senden mittels Hilfskontakt den PreAmp von der Versorgung weg.

Nach dieser ersten großen Etappe hat uns Franz, OE6WIG mit seiner Pizzalieferung wieder zu Kräften verholfen. Danke!

Nach dieser ersten großen Etappe hat uns Franz, OE6WIG mit seiner Pizzalieferung wieder zu Kräften verholfen. Danke! Gerhard, OE6RDD hingegen ist kein großer Freund von Pizza, er stößt später wieder zu uns.

Es schüttet, und wir müssen den Rotorkopf nochmals mechanisch drehen, damit das Ding endlich richtig funktioniert.

Es schüttet, der Himmel grau in grau, keine Sonne als Ausrichtungsmarke. Und wir müssen den Rotorkopf nochmals mechanisch drehen, damit die Azimuth-Anzeige stimnmt. Werner, OE6FNG gleicht meine Einstellungsfehler an der PC-Steuerung mit stoischer Ruhe aus. Danke, Werner, für Deine Geduld.

12.08.2014 15-46-01

Die Parametrierung und der Abgleich der Steuerung haben einige Mühe gemacht. Ein Kontaktfehler an einer Klemmstelle in der Steuerung (Schleifer-Ableitung vom Elevationspoti im Rotor) war bald gefunden und behoben. Das Ding läuft. Uns fehlen wetterbedingt jedwede Orientierungspunkte, irgendwelche Sichtmarken – nur Kompass und Wasserwaage müssen als Ausrichtungshilfe herhalten. Das hinterlässt eine ziemliche Unsicherheit unserer Winkelanzeigen.

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Langsam nähern wir uns der Betriebsbereitschaft der EME-Anlage. Einige Checks sind aber noch zu machen. Mir ist wichtig, mögliche schwer erkennbare Fehlerquellen von vorne herein auszuschließen.

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Einpegeln Elecraft K3-Transceiver + Kuhne-Transverter

In der Google MoonBounce Mailing-Liste [moon-net@googlegroups.com] lese ich seit Jahren mit. Oft habe ich keine Zeit und schiebe die Mails einfach in meinen Mondfunk-Ablageordner in meinem Outlook. Zur Vorbereitung unserer Stations-Inbetriebnehme war ich aber auf der Suche nach Einträgen rund um das Thema EME und K3-Pegeleinstellungen.

Tip 1:

NF-Pegel mit ALC auf 4 Striche am K3, der 5. Strich soll nur gelegentlich flackern. Das ist der NO-ALC-Point. Dann Ausgangsleistung einstellen.

Tip 2:

MIC GAIN auf 30-32 am K3. SignaLink-Interface TX-Regler auf „9 Uhr“.

Tip 3:

LIN OUT = 1
Signalink delay = Ø
Audio Out am PC auf Maximum
LIN IN (mic control in data mode) auf FULL ALC LED (5. Strich blinkend)
Leistung mit PWR OUT einstellen

Tip 4:

Audio Pegel einstellen mit „TX TEST“, da erfolgt keine HF-Aussendung.

Tip 5:

Filter im Transceiver immer auf maximale Breite (bspw. 4 kHz) stellen, weil die PHASENLAUFZEITEN am Filterrand ungleichmäßig sind, womit die WSJT-Softwrae dann zu kämpfen hat. Außer es sind sehr nahegelegene Signale so stark, dass eine Verschmälerung der Filterkurve sinnvoller ist.

Tip 6:

Mode = DATA A, nicht SSB/USB. DATA A bedeutet NO CMP, NO TXEQU und Hochpass gegen Brumm EIN.

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Wir haben letztendlich folgende Einstellungen verwendet …

  • Mode USB, alle NF-Funktionen abgeschaltet
  • MIC GAIN auf 30-32
  • Leistung mit PWR OUT auf 1 mW für den Trasnverter eingestellt
  • TX OUT am Signalink so, dass der NF-Pegel
  • ALC  4 Striche am K3 anzeigt, der 5. Strich nur gelegentlich flackert

Da ist vielleicht noch was zu optimieren.

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Kontroll-Messung des Antennen-Arrays

Mit einem miniVNA messe ich das VSWR des Arrays. Zu beachten ist, dass bei dieser Messung die Dämpfung der Zuleitungen (25m Ecoflex 15+ und die Kabel bis zum Anpasstopf/Kombiner) noch dazu zu rechnen ist, um das SWR „an der Antenne“ zu erhalten.

20140812_4er_F9FT_Ele=0_Az=260_im_Shack

Das Antennenarray zeigt bei 144.100 MHz ein VSWR von 1.61 bei Ø° Elevation

20140812_4er_F9FT_Ele=40_Az=260_im_Shack

Das Antennenarray zeigt bei 144.100 MHz ein VSWR von 1.55 bei 40° Elevation

Aus dem Diagramm zu entnehmen: Bei einer SWR-Messung von bspw. 1,4 im Shack "am Kabelende" und einer Kabeldämpfung von bspw. 3 dB hat man an der Antenne in Wirklichkeit ein SWR von 1,9

Nicht gerade berauschend, diese Anpasswerte. Die derzeitigen Anschlusskabel der einzelnen Antennen sind RG213-Kabel. Wie sich später beim Abbau zeigt, erwärmen sich diese Kabel an jenen Stellen, wo Kabelbinder die Zuleitungen an den Booms fixieren. Da ist ganz sicher noch was zu optimieren.

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Bake anvisieren, Empfangs-Pegel ermitteln

Um auch später noch (durch Vergleich) sicher stellen zu können, dass die Anlage funktioniert suchen wir einen VHF-Bakensender. Wir finden HG1BVA in JN86cw auf 370m Seehöhe auf 144.458 MHz. Azimuth ca. 75°. Die CW-Bake kommt mit S9+45 bis S9+50 herein. Das schaut ganz gut aus.

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Rauschen ringsum. Wo am meisten, wo am wenigsten ?

Um zu ermitteln, in welcher Azimuth-Richtung wir mit terrestrischen Störquellen rechnen müssen, ermitteln wir mit Orbital-Fahrten der Antenne bei verschiedenen Elevationen den (trelativen) Rauscghpegel. Als Vergleich habe ich das Diagramm aus meinem Siedelungsgebiet zu Hause in Hitzendorf.

Einstellungen am K3: Mode DATA, Bandbreite 4,0 kHz. Messung mit Programm „NoiseMeter“ von G8KBB, Einstellungen 1″, Average 10 Messungen, 0-4 kHz.

20140812_Rauschpegel_OE6V-Antenne_Khünegg (oe6tze+oe6fng)

Nichts, praktisch keine Störungen ringsum. Zumindestens zum Zeitpunkt der Messung, auf Freuquenz 144.115 MHz. Ein traumhafter QTH.

20110812_Rauschpegel_OE6TZE-Antenne_Hitzendorf (oe6tze)

Zum Vergleich: Meine Antenne in Hitzendorf liefert bei einer solchen Orbital-Messung ganz andere Störsignale an den Empfänger. Ich kann nur sinnvoll EME funken, wenn der Mond-Azimuth in Zonen niedrigen Rauschens liegt.

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Bandpläne

Wir sichten die diversen 2m-Bandpläne (ÖVSV, DARC, ARRL, etc) der 3 IARU-Regionen, schauen uns die unterschiedlichen EME-Bereiche auf der Welt an. Auch die zulässigen Leistungen in den verschiedenen Ländern diskutieren wir. Wir haben informell schon gehört, dass es in Österreich vielleicht zu einer Anhebung der maximalen Leistung von derzeit 400 Watt PEP für Einzelpersonen kommen könnte. Das würde natürlich auch den EME-Bereich beleben.

Hier noch eine aktuelle Übersicht des DARC aus der CQ DL 4-2014, eine Zusammenfasung vieler Informationen (Bandpläne, Leistungen, ect) der Länder mit CEPT-Lizenz.

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EME Betriebstechnik

Wir areiten nochmals gründlich die Erläuterung der JT65B EME Betriebstechnik von Gabriel, EA6VQ durch.

Abfolge bei Antwort auf einen CQ-Ruf (Link auf pdf-Datei):
TX1 – TX3 – TX5

Abfolge bei eigenem CQ-Ruf (Link auf pdf-Datei):
TX2 – TX4 – TX5

Nach meiner Erfahrung ist die Einhaltung der richtigen Abfolge der Messages auf Grund der Aufregung bei den ersten EME-QSOs eine echte Herausforderung.

http://www.dxmaps.com/jt65banswer.html

http://www.dxmaps.com/jt65bcq.html

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Mobiler Internet-Zugang: Eine Katastrophe.

So halbwegs kommen wir jetzt in die Zielgerade. Die Zeit vergeht für mich rasend schnell.

Die UMTS-Sticks für den Internet-Zugang und den NTP-ZeitSync machen gewaltieg Probleme! Es gibt zwar jede Menge Sendemasten auf den umgebenden Hügeln, aber die Anzeigen der UMTS/HSDPA-Sticks schwanken zwischen EDGE/UMTS/HSDPA. Es gibt Abbrüche beim Datenverkehr, die Latenz-Zeiten sind ganz extrem schwankend.

Franz, OE6WIG stellt dankenswerterweise kurzerhand seinen USB-Connect Stick zur Verfügung. Dieser funktioniert etwas besser als jener von Werner. Aber dennoch, es rupft und ruckelt und bricht ab, disconnected, und so weiter und so fort. Der so wichtige Zeitsync für WSJT/JT65B springt um mehrere Sekunden. Perseiden und Regenwolken bilden zeitweise reflektierende Strukturen aus. Ich will jedenfalls erkennen, ob wir über den Mond oder direkt/terrestrisch arbeiten. Laufzeit muß etwa 2,5 Sekunden sein – alle anderen Verbindungen zählen heute nicht!

14.08.2014 08-41-25

Wenn gar nichts anderes mehr funktioniert … ein Zeitzeichensender (RWM auf 9996 kHz) via WebSDR ist eine durchaus brauchbare Kontrollmöglichkeit.

Das Beste: Ich habe vor ein paar Tagen eine ungenutzet Handy-SIM-Karte (bzw. einen bestehenden Vertrag) um ein monatliches 1 GB-Datenpaket erweitert. Wurde eingerichtet, habe ich getestet, schien alles bestens. Nun kommt die Anzeige „Datensperre“ bei Schwelle 50 Euro und durch 68 Megabyte an übetragenen Daten. Ich rufe die Hotline an, ein A1-Techniker erklärt mir, er könne das nicht wieder freischalten, ein Teamleiter müsse das machen, man wird sich bei mir melden. Aber um Mitternacht würde eine neue Abrechnungsperiode beginnen, dann würde das 1GB-Paket sicher funktionieren. Na Bravo. Ich verwende jetzt einen anderen USB Connect-Stick. Und um den (bereits vom A1-Techniker erkannten) Fehler bei der Tarifumstellung entstandenen Schaden von 60,- Euro werd´ ich mich später kümmern.

Später deinstalliere ich noch die mehrteilige A1-Suite, welche vom A1-Stick von Franz fast automatisch installiert worden ist, was mehrere Reboots des EME-PCs erforderlich macht. Mit dem aktuellen A1-Dashboard in Version 1.17 läuft dann wenigstens der MDC-Client zum Chatten so halbwegs.

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12.08.2014 16-33-40

Links: Franz, OE6WIG und Herr Reichmann (rechts, der Eigentümer des Weinguts) kommen zu Besuch in den Pavillion. Herrn Reichmann verdanken wir sehr viel. Es ist seine persönliche „Insel der Ruhe“, welche wir für unsere Funkerei nutzen dürfen. Und der Wein … der ist exzellent!

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Die Zeit vergeht rasend schnell. Und jetzt kommen nach und nach immer mehr Besucher, wer auch immer sie eingeladen hat … es wird immer lauter in dem kleinen Pavillion, alle haben eine Gaudi. Werner und ich testen die Anlage, checken und optimieren letzte Einstellungen, und warten auf den Mondaufgang. Der fehlerhafte ZeitSync für WSJT macht uns schwer zu schaffen.

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(trans)portable Station OE6V 15. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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OE6V bzw. Werner, OE6FNG und die Teamkollegen haben immer wieder an verschiedenen Standorten an 2m SSB/CW-Contests teilgenommen. Khünegg, Hochwechsel, … und der Upgrade auf EME-Fähigkeit ändert nichts an der Transportierbarkeit der Anlage – es ist halt nur ein bissl mehr an Equipment geworden. Diesmal sind die Gerätschaften auf drei Autos aufgeteilt: Werner, OE6FNG und Franz, OE6WIG und Gerhard, OE6RDD haben ihre Autos voll geladen.

Von der 100m langen Starkstromleitung auf der Gartenschlauchtrommel, über Antennenteile, Computer, Bildschirme, Transceiver, PA und so weiter bis hin zu Getränken und nötigem persönlichem Gepäck für eine solche 3-Tage-Aktion ist alles beweglich!

Kombi mit umgelegter Rückbank, unterste Lage mit den Gerätecontainern.

Kombi mit umgelegter Rückbank, unterste Lage mit den Gerätecontainern.

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12.08.2014 08-18-22

Zwischendenke, dann Antennen und Antennenteile darüber

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12.08.2014 08-47-50

Die langen Alu-Rohre für die Antennenanlage auf einer speziellen Dachkonstruktion

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12.08.2014 10-52-33

Azimuth- und Elevationsrotor, ein ordentlicher Brocken. Mit dem montierten horizontalen Tragrohr in einem Stück im Auto verladen.

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Manche Teile, wie Werners BEKO HLV-2000 PA sind gar nicht so schwer wie erwartet. HighTech wiegt dafür im Geldbörsel umso schwerer ...

Manche Teile, wie Werners BEKO HLV-2000 PA sind gar nicht so schwer wie erwartet. HighTech wiegt dafür im Geldbörsel umso schwerer …

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12.08.2014 10-50-10

Die 9-Element F9FT-Antennen von Tonna sind 3,8m lang und sehr leicht gebaut. Antennengewinn laut Datenblatt 13,1 dBi.

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Ein Bild vom Pavillion im Weingarten, aus schöneren Tagen. Bei uns regnet es, Dichte Wolken, keine Sonne zu sehen.

Ein Bild vom Pavillion im Weingarten in Khünegg, aus schöneren Tagen. Bei uns hängen dichte Wolken, keine Sonne zu sehen …

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Erinnert stark an eine Ameisenstraße, wie die Teile aus den Autos zum Antennenaufbauplatz und in den Weingartenpavillion wandern.

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OE6V taucht im EME Chat auf 15. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Der Amateurfunk über den Mond unterliegt eigenen Regeln. Mit dem gängigen DigiMode JT65B von WSJT bzw. Joe Taylor werden pro Minute maximal 13 Zeichen über die 800.000 Kilometer weite Strecke übertragen. Es ist beim 2m-EME-Funkverkehr in JT65 üblich, via Internet im EME-Chat von NØUK präsent zu sein. Mitlesen, für Sked-Anfragen zur Verfügung stehen, Signalrapporte bzw. technische Informationen übermitteln, und so weiter. Auch ein kurzes Tratscherl ist möglich, wobei „kurz“ ein paar Zeilen (insgesamt!) bedeutet. Und keinesfalls dürfen QSO-Daten vor dem Abschluss eines QSOs übermittelt werden.

Geier unterwegs

eMail von Werner, OE6FNG am Montag, 11.8.2014: Er hat zuhause den für OE6V konfigurierten MDC-Client von „Make More Miles on VHF“  (http://www.mmmonvhf.de) aufgerufen. Ein exzellentes Tool, um mit den beiden Chats von ON4KST (UKW-DX) und NØUK  (MoonBounce) zu arbeiten. Auch die aktuelle Liste aller UKW-DXer (die Datei CALL3.TXT) kann damit automatisiert im WSJT-Verzeichnis (default: c:\wsjt10) aktualisiert werden. In einer Spalte rechts am Schirm sind die Chat-Teilnehmer und ihre Stationsausrüstung ersichtlich. Ein Update der Chat-Anzeige im mdc-client erfolgt etwa jede Minute, genug Zeit zum Nachdenken, hi.

Im Chat unterhalten sich gerade zwei amerikanische Stationen, und Werner tippt (um 04:58z) ein erstes Lebenszeichen als OE6V in die Chat-Eingabezeile des MDC-Client (von unten nach oben zu lesen):

05:20:01   W7JW Jeff 2×8 KW elev                He’s 2m only craig

05:19:03   KG7H Craig 4X6m9 el     (OE6FNG) Okay Werner (I am back). I will loook for u tmw as OE6V for new one on 6

05:06:50  OE6FNG werner              thanks for info !!! 73

05:05:54   W7JW Jeff 2×8 KW elev                (OE6FNG) try here for 2m activity http_link

05:05:13   OE6FNG werner              tnx for contact, wish u all the best

05:05:09   K7XQ Jeff            k7xq qrv 6 eme

05:04:52   W7JW Jeff 2×8 KW elev                RR Good luck on 2m, should be fun

05:04:29   OE6FNG werner              no problem, only 144 MHz, it is my first try….

05:03:37   W7JW Jeff 2×8 KW elev                RR Werner, I thought u were on 6m EME sri

05:02:42   OE6FNG werner              yes we have elevation also !

05:02:10   W7JW Jeff 2×8 KW elev                You ahve elevation also Werner?

05:02:09   OE6FNG werner              please have a look at qrz.com, OE6V

05:01:37   W7JW Jeff 2×8 KW elev                RR Werner, I will look for you tomorrow also pse

05:01:16    OE6FNG werner              we have 4x9el hor ; 1,5 KW

05:00:57   W7JW Jeff 2×8 KW elev                Ok John, tnx mine run abt 275 mils grid @1000w out 100w drive. Idle I stock 100 mills

05:00:02   W7JW Jeff 2×8 KW elev                (OE6FNG) whats ur antenna and power @ OE6V?

04:59:57    W8PAT John      Idleing is 40 mils grid under load is 220 mils

04:59:14     OE6FNG werner              Hi Craig, tomorrow in portabel Loc, call OE6V, ok ?

04:58:42     W7JW Jeff 2×8 KW elev                RR John

04:58:13     W8PAT John      grid set at 40 mils, close to classC

04:58:04   OE6FNG werner              Hi, tomorrow under OE6V, ok ?

Was ist da abgelaufen? Werner hat sein Lebenszeichen an den ON4KST-Chat gesendet. Dort stehen UKW-DXer untereienander in Verbindung. Für den 2m EME Funk (mit JT65) wird aber seit je her der NØUK-Chat verwendet. Die Mondfunker sind nach meiner Erfahrung außergewöhnlich(!) nette Leute, zumindestens außerhalb eines EME-Contest-Geschehens, hi. Und so hat Werner von Jeff, W7JW auch den Hinweis auf den richtigen Chat per Chat erhalten.

Hier ist der betreffende NØUK-Chat in seiner Ur-Form
http://www.chris.org/cgi-bin/jt65emeA

Was wir bei dieser Gelegenheit auch gesehen haben: Wir müssen, wenn die EME-Antenne steht, ein aktuelles Foto mit dem neuen Az/El-Rotor in denQRZ.COM-Eintrag reinstellen! Sonst glaubt uns ein Teil der EME-Community nicht, dass wir ein seriöser EME-QSO-Partner sind.

Ein schöner Überblick zu Chat & Co sowie MDC-Client ist zu finden unter
http://www.mmmonvhf.de/eme.php

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Einstellungen MDC-Client

Der JT65-EME-Chat N0UK ist auch(!) zugänglich im MDC-Client, im Register/Bereich JT65/EME., hier die Einstellungen:

Oben Mitte … Sent To  JT65 only  (damit nichts im ON4KST-Chat steht)

Unten Registerlasche … JT65 EME Chat

Rechts … JT65 US

Alle betreffenden Bereich sind mit dem beige-braunen Streifenmuster hinterlegt. Ein Doppel-Klick rechts in die Teilnehmerliste bringt die „Anrede“ in die Eingabezeile, vereinfacht das Chatten. Am wichtigsten ist aber wohl die Anzeige, welche Ausrüstung jemand verwendet. Als EME-Einsteiger sollte man sich auf  die ganz großen Stationen, die BigGuns, konzentrieren.

MDC-Einstellungen

MDC-Client in JT65 / NØUK-Konfiguration für den EME-Betrieb auf 2m in JT65

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 Chat – Archive, Replay

Wenn man nach längerer Zeit noch Nachlesen möchte, was im NØUK-Chat geschrieben wurde, so ist das (nur) möglich auf der Site http://VHFDX.EU. Eine insgesamt sehr interessante WebSite für DXer.

VHFDX.EU Replay

In die Tiefe der Vergangenheit des NØUK-Chats kommt man unter NØUK-Log http://vhfdx.eu/nlog.php)

 

Siehe dazu auch https://tomzurk.wordpress.com/2011/03/01/italien-slowenien-frankreich-via-eme. Da stehen ebenfalls ein paar Dinge über das Chat-Archiv und die Datei Call3.TXT drin.

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OE6V Moonbounce Planung 12.8.-14.8.2014 14. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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15.08.2014 09-06-51

Basis aller Überlegungen ist unsere Berechnung der Mondbahn mit dem Programm „EME System“ von F1EHN. Wir stellen alle Uhrzeitangaben in den PCs und in den Programmen auf UTC. Nur dann passieren keine Berechnungsfehler.

Die Zeit vergeht (gefühlt) immer schneller, je näher unser OE6V-Mondfunk-Event in Künegg rückt. Ich fasse unsere Überlegungen betreffend des geplanten Ablaufs der 3 Tage in einer eMail an Werner zusammen. Werner ist (auch familiär) voll ausgelastet, ich bin es ebenso.

Die erste Hürde: Antennensteuerung, Antennenantrieb

Die Integration der völlig neuen ARS-USB Rotorsteuerung (von Wimo) für die vorhandenen Yaesu-Rotoren scheint mir die größte Herausfoprderung des ersten Tages zu sein. Habe zur Vorbereitung das Manual zur Rotorsteuerung ausgedruckt und durchgearbeitet. Die USB-Schnittstelle zum PC läuft völlig problemlos, die Steuerung mit dem Programm PSTRotatoraber funktioniert einwandfrei, die Übermittlung der Mond-Tracking-Informationen (Azimuth/Elevation) aus WSJT funktioniert. Am Wohnzimmertisch.

ARS-USB-Rotorsteuerung (EA4TX)

Die neue Rotor-Steuerung ARS-USB, entwickelt von EA4TX: Super Preis/Leistungsverhältnis, einfaches Konzept. Zwei 10Bit A/D-Wandler, um die Spannungen von den analogen Potis in den Rotoren einzulesen. Die Rotor-Antriebe selbst können wir erst in Khünegg an der neuen Steuerung in Betrieb nehmen.

07.08.2014 07-34-28

Das nötige externe 24V-Wechselstrom-Netzteil für die Yaesu-Motoren habe ich vor kurzem gebaut – Trafo 27V/180VA, HF-Filter primär und sekundär, Überspannungsableiter, geschirmte 24V-Leitung zum Rotorinterface, massiver Erdungsanschluss. Details hier.

Vier Schritte am ersten Tag:

1) Rotor-Verkabelung herstellen, Azimuth und Elevation durchfahren, von den Potis gelieferte Spannungen messen, Pegelanpassung im Interface justieren, Werte/Kalibrierdaten speichern. Das geht am leichtesten, wenn die Antennen noch nicht montiert sind! Am einfachsten, wenn der Rotor am Boden steht, gleich neben der Steuerung. Ich rechne da einmal mit etwa 2 Stunden intensiver(!) Arbeit.

2)  Rotor am Mast montieren, Antennen aufmontieren, Preamp, Kamera, Kabel etc. montieren. Da können wir helfende Hände brauchen.

3) Antennen in Azimuth und Elevation präzise ausrichten. Wasserwaage für den Masten, Wasserwaage für die Booms – ggf. über zwei exakt gleich lange Einhänge-Abstandshalter Richtung Boden, somit Wasserwaage horizontal auf Augenhöhe. Oder alternativ mit einer anderen Methode, die mir noch nicht eingefallen ist.

4) Mondkamera präzise ausrichten

Mein Gedanken für (m)einen Zeitablauf, wobei … zusätzliche Jausen, ein paar Gläser Sauvignon, und ein bissl den Bauch in die Sonne strecken müssen auch Platz haben:

„Tag 1“ = Dienstag 12.8.
(Mondaufgang 21:30)

10:30  Ankommen in Khünegg,  Zeug in Pavillion bringen

11:00  Rotorsteuerung einrichten, siehe (1)

13:00  Mittagspause

15:00  Antennen aufbauen

17:00  präzise Ausrichtung/Kalibrierung der Antennen herstellen

18:00  Mondkamera einjustieren (Booms+Kamera auf die Sonne ausrichten)

19:00 Aufbau EME-Station im Pavilion, Herstellung Betriebsbereitschaft

21:30  Erste Mondsignale empfangen

02:00 voraussichtlich mein persönliches Tages-Ende …

Ich mach´ dann ein Schläfchen in (m)einer Luxus-Camping-Liege im Pavillion, bis erste das Vogelgezwitscher (oder Werner) mich wieder aufwecken.

„Tag 2“ = Mittwoch 13.8.
(Monduntergang um 09:00, Mondaufgang 22:00)

Ein kleines Frühstück, danach Mondfunken bis zum Monduntergang.

09:30  Briefing-Gespräch für „Abend 2“, danach fahre ich nach Hause. Wenn was fehlt kann ich es beschaffen/herstellen. Ich plane auch ein Nickerchen am Nachmittag, damit ich am Abend wieder fit bin.

19:00   zurück in Khünegg

20:00  Abendjause, Briefinggespräch

21:00   Kontrolle Antennenausrichtung, Funktionskontrolle Station, Betriebsbereitschaft herstellen

22:00   Mondaufgang, Funkbetrieb

02:00  voraussichtlich mein persönliches Tages-Ende … ein Schläfchen im idyllischen Weingarten-Pavillion, bis ich schlecht träume, weil ich nicht funke, obwohl der Mond sichtbar ist 😉

„Tag 3“ = Donnerstag 14.8.
(Monduntergang um 10:00)

Ein kleines Frühstück, danach Mondfunken zum Monduntergang

10:00  Durchschnaufen, Genießen, groooße Pause machen. Danach Abbau der gesamten Station. Werner will aus familiären Gründen am Nachmittag zu Hause sein, und auch für mich passt das so, ich habe am nächsten Tag Dienst.

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Der erste Tag in Khünegg wird erkennbar herausfordernd. Vor allem wegen der geänderten Antennensituation mit zusätzlichem Elevationsantrieb und neuer PC-Steuerung. Ich möchte an diesem Tag bis zu Werners erstem „eigenen“ EME-QSO möglichst konzentriert und ungestört arbeiten. Ich hab´ Respekt vor der kommenden Aufgabe. Wenn dann die zahlreichen Hürden überwunden sind,  wenn das gesamte Funk-System läuft, wenn der Funkbetrieb Erde-Mond-Erde läuft (woran ich nicht wirklich zweifle), dann beantworte ich auch Besucher-Fragen gerne. Am liebsten vor einer in Betrieb befindlichen, von Werner bedienten, gut funktionierenden EME-Funkstation 😉

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Windows-PCs, gut für Alpträume 10. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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eMail von Werner: „Hallo Thomas, der EME-PC macht ein Problem. Bildschirmfoto im Anhang“.

Für OE6V haben wir zwei PCs mit Windows 7 installiert, gute Rechner mit HF-Abdichtung, ausgestattet mit zwei zusätzlichen Erdungs-Anschlüssen mit Flügelmuttern am Gehäuse. Beide PCs werden dann am QTH im OE6V-Weingarten-Shack mit getrennten UMTS-USB-ConnectSticks an das Internet angebunden. Der erste PC hat zwei Bildschirme zu 17″, darauf läuft WSJT, PSTRotator, Dimension 4, der MDC-Client für den JT65/EME-Chat, und ein Browser zur Anzeige der Spots unter LiveCQ144. Der zweite PC dient zum Googeln, zum Nachlesen in QRZ.COM, vor allem aber um die vielen Handbücher/Manuals der Geräte und der verwendeten PC-Programme im schnellen Zugriff zu haben.

Im den EME-Rechnern steckt viel Arbeit, alle Programme und Treiber sind installiert und durchkonfiguriert. Und jetzt das … Totalabsturz. Festplatte kaputt? Mainboard defekt? Alles neu installieren? Mir graust vor dem Gedanken. Und der EME-Termin 12.8. – der ist so was von zementiert. Unsere Urlaube, die Helfer beim Antennenaufbau … wir lassen uns nicht aufhalten. Nicht von einer kaputten Computerkiste … somit: Alles nur eine Frage von nötiger Arbeitszeit. Und Fahrt-Zeit. Werner wohnt immerhin fast eine Stunde von mir entfernt. Geht´s vielleicht auch „Remote“?

Eine Recherche im Internet zeigt: Der Fehler (0xc000000f) ist gar nicht ganz so ungewöhnlich wie anfangs gedacht. Also baut Werner seine Skype-Kamera vor dem Bildschirm auf, legt die originale Windows-DVD ein, der Rechner bootet von DVD (nach „Taste drücken“). Wir starten die Option „Systemstartreparatur“. Nach einer dreiviertel Stunde läuft der Rechner wieder. Ufffff.

Das Rezept inklusive Erläuterungen ist hier zu finden:
http://www.drwindows.de/windows-anleitungen-und-faq/14372-systemstartreparatur-fuer-vista-und-windows-7-a.html

Weil wir gerade via Skype und TeamViewer miteinenader verbunden sind richten wir gleich eine DropBox für OE6V ein. Mit dieser Internet-Dateiablage habe wir von überhall Zugriff auf unsere gemeinsamen Dateien. Beide EME-PCs, und auch unsere Notebooks, haben auf diese Weise einen synchronen Datenbestand. Und einen Backup bei der NSA haben wir damit sicher auch, hi. Jedenfalls sehr praktisch, wenn einer von uns auf irgend einem PC etwas ablegt, ist es fast sofort auf allen anderen PCs verfügbar. Gerade jetzt in der Vorbereitungsphase sehr nützlich, wo Werner zu Hause in Mureck, ich in Hitzendorf getrennt an unserem Projekt arbeiten.

Scheinbar noch mal alles gut gegangen … der Rechnerfehler hat uns nur etwas Zeit und Nerven gekostet. Wir haben aber auch praktisch ausprobiert, was man via Internet alles „Remote“ machen kann, wenn man ein paar moderne Netzwerk-Tools verwendet.

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Drei Workshops im Juli/August 2014 7. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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In mehreren gemeinsamen Etappen (16.7./21.7./4.8.2014) entsteht auf Werners Wohnzimmertisch die  OE6V-EME-Station.

04.08.2014 20-25-22

Die wochenlange Blockade des Fernseh-Tisches, schon zum Leidwesen Werners Gattin, muß man wohl als Opfer auf dem Altar des Mondfunks verbuchen. Ebenso die Investitionen und den Zeitaufwand für die vielen vielen Arbeiten, welche Zug um Zug zu erledigen sind.

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Vorhanden sind …

Antennen 4x 9-Ele F9FT Tonna
Antennerotoren Az/El Yaesu G-5500
Transceiver Elecraft K3
Transverter Kuhne TR 144 H +40 (max. 25 Watt am Ausgang)
Endstufe BEKO HLV-2000
Desktop-PC (mit n1mm-Logger für den SSB/CW Contest-Betrieb)

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Neu dazu …

Koax-Relais an der Antenne
Type HF4002/3 mit 7/16er-Anschlüssen, Kilowatt-Klasse, >70dB Dämpfung (800,- Euro).

2m-Vorverstärker an der Antenne
von Kuhne mit 0,32dB zusätzlichem Rauschen, hängt an einem 7/16er-Anschluß des Koax-Relais

Sequenzer SEQ-3 von Kuhne
Einbau in ein Gehäuse, Verkabelung mit professionellen LEMO-Steckern, steuert das Koax-Relais an der Antenne und die PA

Antennen-Ausrichtungskamera
eine vorhandene Videokamera in Wetterschutzgehäuse (XPH601 19,- Euro von Amazon). Ob sich die Handkamera bewährt, welche vor Betriebsaufnahme manuell eingeschaltet werden muß, wird sich zeigen.

12V-Verteilerleiste von Wimo (29,- Euro)
mit Bananenbuchsen/Apparate-Klemmen und Zuleitung mit Kabelschuhen. Zahlreiche Komponenten müßen zuverlässig versorgt werden.

EME-PC
ein 3 GHz PC mit Windows 7, Gehäuse ergänzt mit Erdungsbolzen mit Flügelmuttern zum Anschluß an die Erdungsschiene. Zweiter Monitor dazuanschließen, konfigurieren. Zahlreiche Programme sind im Auge zu behalten und zu bedienen.

Zeitsynchronisation des PCs mit Programm Dimension 4 v5 (freeware)
Programm installieren und durchsprechen. Ganz optimal funktioniert die Synchronisation nicht, die Syncs springen um +/- 300msec. Offenbar sind inzwischen die Latenzzeiten der NTP-Pakete im Internet sehr stark schwankend, muß man sich noch ansehen.

Mondposition und Mondbedingungen
berechnen, dafür die Programm EME System und Programm MoonSked installieren, einrichten, durchbesprechen,

DigiMode-Interface Tigertronics Signalink USB (150,- Euro)
Jumper-Drähte im inneren für den Betrieb mit dem Elecraft K3 setzen, am PC einrichten (Pegel, default-Audio-device ändern), NF-Anschlußkabel (ohne PTT!) am K3 anschließen, am K3 konfigurieren. Die Auto-VOX des Signalink-Interfaces würde bei einer versehentlichen Audio-Ausgabe den Transceiver etc. hochtasten.

Software WSJT v10
am PC unter c:\wsjt10 installieren, Inputs- und Outputs für die Nutzung des Signalink-Interfaces konfigurieren. Programmfunktionen durchsprechen, Samples zur Übung/Erklärung laden und decodieren, Funktionsweise CALL3.TXT durchsprechen und beim decodieren zeigen. Aussendung mit geringer Leistung aus Transverter an Werners 2m-Dachantenne, Abhören der Ausendung mit WebSDR OE4XLC unter http://www.websdr.at/. WSJT10 zur Verwendung einer seriellen Schnittstelle (COM2:) als PTT für den K3 konfigurieren und verkabeln.

EME-Spots unter http://www.livecq.eu/
Durchsprechen der Funktionalität der Web-Seite

NØUK EME-Chat
Anmeldung als OE6V, durchsprechen der Funktionsweise, Link im Browser setzen

MMMONVHF Anmeldung
Um das hervorragende Programm MDC-Client zu nutzen ist eine Registrierung nötig, erst dann ist ein Download möglich. Mit dem Client ist eine gute Übersicht über Call+Geräte der momentan aktiven Mondfunker herstellbar. Einrichtung Login OE6FNG und EME/JT65-Chat als OE6V

Rotor-Steuerung WIMO ARS-USB mit USB-Anschluss (240,- Euro)
für die vorhandenen Yaesu-Rotoren, ersetzt die originale Yaesu-Rotorsteuerung G-5500 anschließen, Treiber und Tools installieren

24V-AC-Netzteil zur Versorgung der Yaesu-Rotoren
Eigenbau OE6TZE, Trafo mit 27V / 180VA, versehen mit 230V-Netzfilter, auf der 24V-Seite Überspannungsableiter und HF-Filter. Der Trafo im originalen Yaesu-Steuergerät liefert 25V/2A.

Software PSTRotatator zur Rotorsteuerung (Registrierung 15,- Euro)
Installieren, konfigurieren für Betrieb mit WSJT10 und Yaesu GS-232A Protokoll. Unverändert scheint mir dieses Programm das leistungsfähigste zur Rotorsteuerung zu sein. In der aktuellen Version mit GoogleMaps-Server, Point & Click, und schon fahren die Motoren.

Rudidium-Frequenznormal
Klaus, OE6KYG hat ein Rubidium-Normal zusammengebaut, umd die Transverter-Ausgangsfrequenz zu stabilisieren. Die Einspeisung in den K3 und Transverter und deren Konfiguration ist noch zu klären. Derzeit etwas zurückgestellt, nicht unbedingt notwendig für den Anfang.

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Mit viel Begeisterung, viel Zeitaufwand  …

und einigem finanziellem Einsatz wurden die letzten fehlenden Komponenten beschafft. Am Ende steht die komplette Station betriebsbereit am Wohnzimmertisch. Letzte Vorbereitungen betreffen bereits die die Tagesplanung beim QTH am Weinberg. Schwierigstes Thema am 12.8. scheint mir die Antennen/Rotor-Ausrichtung, die Kalibrierung der Anzeigewerte. Dafür werden wir uns Extra-Zeit vor dem Mondaufgang reservieren.
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Hardware für OE6V, eine portable High Power EME Contest Station 3. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Inventur im Dezember 2013

Der Geräte-Aufwand beim MoonBounce, zumindestens im Leistungs-Mittelfeld, ist nicht gerade gering. Also zuerst einmal, was ist bei OE6V vorhanden:

  • Contest-Standort
    ein Pavillion des Weinguts Reichmann,
    Locator JN76vs = Google Maps 46.792981, 15.801069
    idyllische Lage am Hügel, mitten in einem Weingarten. Schöner geht´s nicht. Und viel Abstand zu möglichen Störquellen.
  • Werner OE6FNG
    will unbedingt Mond-Funken. Ein routinierter und ausdauernder 2m-SSB-Contest-Operator. Passionierter Video/Audio – Spezialist & Museums-Betreiber. Mit Computer, Software, Elektronik mag er sich nicht ganz so im Detail beschäftigen.
  • Tom, OE6TZE
    mich interessiert hauptsächlich, etwas zum Leben zu erwecken, technische Lösungen zu finden, Betriebsbereitschaft herstellen. In diesem Falle geht es darum, ein EME-Upgrade einer erfolgreichen 2m-Contest-Station inklusive  Operator zu schaffen.
  • Werners Geräte, alles vom Feinsten:
    Elecraft K3, Kuhne DB6NT TR 144H Transverter, BEKO HLV-2000, 4x 9 Ele F9FT Tonna Yagi, Yaesu-Rotor. Werner hat viel Geld in seine hochwertigen Geräte investiert.

Unter http://www.qrz.com/db/oe6v gibt es zahlreiche schöne Bilder vom Standort und den Teammitgliedern.

Reichmann

Locator JN76vs = Google Maps 46.792981, 15.801069

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Zeitplan

Berechnungen mit dem Programm „EME System“ zeigen brauchbare Mondfunkbedingungen vom 11. – 14. August. Werner und ich passen unsere Urlaubs-Planung an. Unsere Ehefrauen zeigen ausreichend Verständnis für unsere Mond-Begeisterung. Ulli, meine Gattin: „Ah, da geht´s ihr Mond-piepen. Na, viel Spaß.“

2014-08_EME Bedingungen

EME Bedingungen im August, hier dargestellt auf den Web-Seiten von MMMONVHF (vhfdx.eu)

Am 12. – 14. August wollen wir die EME-Station am Contest-Standort in Khünegg erstmalig zusammensetzen, und versuchen, die ersten EME-QSOs zu fahren. Gefühlter Weise ist die Zeit knapp. Und sicher ist: Einige schlaflose Nächte kommen auf uns zu, hi.

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EME Pause vorbei: Jetzt MoonBounce mit OE6V 3. August 2014

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Am Mond-Funk fasziniert(e) mich die technische Machbarkeit und die technische Lösung. Das Mond-Funken selbst hatte für mich nach einigen erfolgreichen QSOs aber an Reiz verloren. Von den selbst gesteckten Zielen hatte ich doch Einige erreicht, ein gewisses Maß an Zufriedenheit hatte sich bei mir breit gemacht.

Eine andere Idee: CW lernen

Mein Beruf ist zwischendurch sehr Bildschirm-lastig. eMail-Springfluten schwappen daher, administrative Erfordernisse steigen laufend an. Die Dokumentation von Ereignissen, die Ergebnisse von Systemanalysen, die  Dokumentation von Fehlerbehebungen, all dies wird laufend komplexer. Nicht auf der fachlichen Ebene – nein, die Zahl eingebundener Personen, und somit die Zahl an Kommunikationsschritten steigt laufend an. Eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Software-Systeme in Form von Web-Applikationen, Office-Dateien, Datenbanken, Fileserver-Ablagen, SAP-Anwendungen will befriedigt werden.

Kurz gesagt: Ich hatte die Idee, ohne Bildschirme, mit geschlossenen Augen, zu funken. Meine Augen werden mit dem Alter ja nicht besser. Zahlreiche Amateurfunker sind in der Lage sich zurück zu lehnen, und mit hoher Geschwindigkeit in CW zu kommunizieren. Nur das leise Klicken des Morse-Paddles ist zu hören, und aus dem Kopfhörer kommt melodisch der Klang gut gegebener Telegrafie-Zeichen. Klartext, Contest-Stil, alles ist möglich. Und kleine Leistungen genügen, um die Erdkugel auf Kurzwelle zu umspannen.

hpfixgal_4_neue_modelle_expedition_27_06_2012_16_30_14

Begali „Expedition“ Paddle, feinste italienische Mechanikerarbeit. Harter Anschlag, Magnetfederung. Ein robustes Teil, kann man problemlos mitnehmen.

Nachdem ich die (auch durch Klaus, OE6MY inspirierte) Idee des CW-Lernens längere Zeit bei den Club-Abenden des ÖVSV ADL601 in Graz immer wieder kommuniziert habe, hat sich Werner, OE6VWG, der Obmann des ADL601 um einen CW-Kurs bemüht. Gerhard, OE6RDD konnte als CW-lehrer gewonnen werden. Inzwischen sind rund 20 CW-Schüler in der CW-Schule Graz organisiert und eifrig beim Lernen des alten Codes!

Mehr dazu unter http://www.oe6.oevsv.at/cwschule-graz/

 

DXCC_CW_OE6TZE_Scan_

Mein CW DXCC, von Jänner 2014 bis Mai 2014 erarbeitet. Ausschließlich mit LoTW bestätigt, ohne Papier-QSLs. Mehr als 90% der QSOs mit nur 30 Watt. Alles mit sehr kurzen QSOs – ich bin ja noch am Lernen.

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Neue Herausforderung: OE6V auf den Mond bringen

Durch meinen CW-Lehrer Gerhard, OE6RDD habe ich 2013 Werner, OE6FNG kennen gelernt. Werner ist begeisterter UKW-Contester. Er stellt beim Weingut Reichmann in Khünegg in der Südsteiermark bei jeder besseren Gelegenheit eine portable 2m-SSB/CW-Contest-Station auf. Dazu gehört ein tolles Operator-Team, viel Begeisterung, immer ein paar Gläschen guter Wein …

Was fehlt Werner? Eine letzte, noch unerledigte Herausforderung ist für Werner der Mondfunk. Die Chemie zwischen uns stimmt, er will Mondfunken, mich reizt der Gedanke, im Bereich EME etwas in Gang zu bringen: OE6V, eine aktive portable High Power EME Contest Station.

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Und so verkable ich als Vorbereitung bei mir zu Hause – nach langer Pause – wieder meine 2x 2×10 Ele-Kreuzyagis mit getrennter Ableitung der Polarisationsbenen, Einspeiseweiche für die Vorverstärker, diesmal über einen Drehschalter für H/V zum ICOM IC-746pro, microham USB-III, Alfa-Spid RAS Rotorsteuerung.

Wie schon erläutert ist mein Wohngebiet ziemlich untauglich zum EME-Funken, der aufgenommene Störnebel bei geringen Antennnen-Elevationen deckt alles zu. Die PA spare ich mir, es geht mir um die Prüfung und Einrichtung aktueller Software-versionen, und die korrekte Konfiguration einer EME-Anlage. Damit die kommenden Workshops mit Werner gut vorbereitet über die Bühen gehen.

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Mehr Power, weniger Lärm: COENS PA mit 3cx800 für 2m 15. Januar 2012

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Durch die im Kondenswasser ertrunkenen WIMO-Antennenanpasstöpfe (inzwischen repariert & laut Anleitung mit Belüftungsloch versehen) ist meine AM-6154 Röhrenendstufe gestorben. Inzwischen habe ich mit einer von OE6LCF ausgeliehenen Transistor-PA VLA200 (von RM Italy) gearbeitet. Diese liefert knappe 400 Watt PEP, man muß dabei aber die Temperatur (trotz zweier Lüfter am Kühlblech) unbedingt im Auge behalten. Sehr schwierige (langwierige) EME-QSOs möchte ich damit nicht fahren. Im besten Fall dauert ein EME-QSO in JT65B ja rund 8 Minuten, aber wenn die Bedingungen schwierig sind wird daraus auch leicht einmal eine Stunde. Alles schon erlebt.

Die Reparatur der AM-6154 steht noch aus, da kommt mir im Moon-Net (das ist die eMail-Liste der weltweiten Moonbouncer) ein Angebot unter: Costas, SV1OAA benötigt seine COENS 2m PA nicht mehr.

gebrauchte COENS V1300 2m-PA mit 3cx800

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Nachfolgend noch ein paar Unterlagen und Bilder, hier das Röhrendatenblatt: EIMAC 3CX800A7. Sollte jemand weitere Unterlagen zu dieser PA haben,  so würde ich mich darüber freuen. Bitte um eMail an tom @ zurk.at.

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JT65B – Betrieb: 7 Watt Ansteuerung bringen saubere 600 Watt PEP zur Antenne

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Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, binnen 2 Jahren nach Lizenzerteilung 2m-EME „mit guter Leistung“ in Betieb zu haben. Das habe ich mit dieser PA erreicht. Für mich woran zu erkennen? An den automatischen EME-Spots unter http://www.livecq144.eu, bei zu diesem Zeitpunkt gerade mittelmäßigen Bedingungen. Im Vergleich mit anderen – deutlich größeren Stationen – bin ich zufrieden.

horizontale Aussendung
vertikale Aussendung

Eine kurze Anlagen-Übersicht der aktiven Stationen, herausgelesen aus dem EME-Chat, um die Werte in Beziehung setzen zu können

  • F6BQX … 4 x 8 Elemente, 750 Watt
  • SV6KRW … 4 x 7 vertikal / 4 x 8 horizontal
  • IZ3KGJ … 4 x 19 Elemente Long Loop Yagi

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Wie geht´s weiter? Der Umbau der Antenne auf getrennte Vorverstärker und Leitungen je Polarisationseben. Vom Kabeltausch Aircell-7 auf Ecoflex15+ ins Shack erwarte ich mir noch eine kleine Verbesserung.

Mond-Ausrichtung: Mit PSTRotator und Kamerakontrolle 15. Januar 2012

Posted by tomzurk in Allgemein.
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Die Mondkamera an meiner Antennenanlage liefert ein Bild ins Shack, um die Antennenausrichtung zu kontrollieren. Das Bild stelle ich am Stationsrechner mit einem günstigen VideoGrabber und dem Programm VLC-Mediaplayer dar.

Der Rotor ist ein AlphaSpid RAS, Azimuth/Elevation wird bei diesem Rotor über gespeicherte Bezugswerte im Controller und Impulsgeber (1 Grad Auflösung) im Rotorkopf ermittelt bzw. dargestellt.

EME Antenne: 2 Stück 10-Element WIMO WX-220 Kreuzyagi mit je 13 dBd Gewinn, horizontale/vertikale Polarisation ist schaltbar. Antennenhöhe 6,5 Meter

Die Kalibrierung ist dadurch (auch bei Neumond 😉 sehr einfach: Tagsüber mit dem Programm PSTRotator die Sonne aufsuchen, Rotor-Sollwerte am Controller mit den Az/El-Tasten in der Funktion PP einstellen, fertig. Wenn der Mond sichtbar ist – umstellen auf Moontracking, der Rotor fährt die Antenne zur Mondposition. Wenn der Mast gerade steht, geht das sehr schnell und sehr zuverlässig.

Foto: Das Kontrollbild der Mondposition im VLC-MediaPlayer, und die exzellente Rotorsteuersoftware PSTRotator. PSTRotator verarbeitet die Mondposition von WSJT, oder rechnet selbst. Ein Speicher-Button ist mit der Bake S55ZRS auf 144.486,7 MHz belegt. Und ein weiterer Speicher-Button ist mit der nötigen Antennenstellung zum Mast-Umlegen belegt.

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Das Testsignal für die Anlage: Die Funktionskontrolle der Antennenanlage erfolgt mit dem Anfahren der Funkbake S55ZRS. Derzeit empfange ich die Bake an meinem Standort mit etwa -100 bis -99 dBm (RX: Icom IC-8500 als Downconverter, dahinter PERSEUS SDR.

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